
Entenfüttern
Füttern von freilebenden Tieren ist schädlich! In der Natur
lebt einer vom anderen.
Durch das Füttern wilder Tiere wird das natürliche Gleichgewicht
gestört und die natürliche Freßkette wird unterbrochen.
Abgesehen davon, daß Harrys Toastbrot keine natürliche
Nahrung für die Tiere ist, verlernen die Tiere es, sich ihr eigenes
Futter zu suchen.
Die Enten und Schwäne tragen durch das Gründeln ("Köpfchen
in das Wasser, Schwänzchen in die Höh") zur Reinigung des Wassers
bei, was durch das Füttern unterbunden wird, weil die Tiere satt sind.
Auch das Füttern der anderen Vögel ist schädlich. Ein
Meisenpaar frißt z. B. in einem Sommer einen Zentner (!)
Ungeziefer, kleine Mücken, Spinnen, Käfer, Würmer
usw. (Ich stelle mir vor, daß das ungefähr ein Eisenbahnwaggon
voll sein muß!). Wenn diese Kleintiere nicht gefressen werden,
vermehren sie sich stärker und plagen uns dann in unseren Wohnungen)
oder es müssen chemische Mittel zur Vernichtung eingesetzt werden.
Der wahre Tierfreund füttert nicht!
In den Herrenhäuser Gärten werden in großem Maße
die freilebenden Tiere gefüttert - insbesondere in der warmen Jahreszeit,
wenn die Natur genügend Nahrung bietet und die Tiere am gedeckten
Tisch sitzen.
Im Winter - bei Schnee und Eis - kommt keiner, weil es dann zu ungemütlich
ist und weniger Spaß macht.
Ein weiterer Aspekt ist auch, daß auf unserer Erde 2/3 der Menschheit
hungert und viele Kinder an Unterernährung sterben - während
hier wilde Tiere gefüttert werden! Oft hörte ich das Argument:
"Ein Toastbrot kostet doch nur 69 Pfennig!" Es werden also keine "Reste"
verfüttert, sondern es geht um das Vergnügen. Insbesondere junge
Eltern gewöhnen ihre Kinder an die Zerstörung ihrer eigenen Umwelt!
Siehe auch: Bitte nicht füttern!