
Reaktionen
* Allgemein: Positiv - aber nur theoretisch.
Viele habe Ihre Unterstützung zugesagt und wollten helfen - aber daraus wurde meist nichts.
Ängste, sich unbeliebt zu machen
Zeitmangel
Umzug
Kinder, Familie
Arbeit.....
Gründe zum Absagen habe ich genug gehört:
"Ich habe keine Zeit, zu kommen"
"Ich will heute mit meinem Freund baden gehen"
"Meine Tante aus Berlin ist gerade gekommen"
Als ich Hilfe für die Homepage suchte, antwortete mir eine Frau:
"Mein Sohn ist Computer-Fachmann - aber für so'n Kram hat er keine
Zeit!"
Das Bewußtsein, daß Bäume unsere Lebensgrundlagen sind,
fehlt bei vielen Menschen.
Sie "lieben" zwar die Bäume, sind aber selten bereit, etwas für
ihre Erhaltung zu tun.
Einige Bürger sagten mir, sie hätten lieber einen Parkplatz
vor der Tür als einen Baum!
"Och, dieser eine Baum - wir haben doch noch genug Bäume - insbesondere
in Hannover.
Fahren Sie mal woanders hin, da ist es viel schlimmer"
"Oh, ja, 'Global Denken' finde ich gut" - vom 'Lokalen Handeln'
sprach kaum einer
"Kümmern Sie sich lieber um den Regenwald, das ist viel wichtiger"
Die Verantwortung für die weltweite Zerstörung der Umwelt wird gern auf andere abgeschoben - nach dem Motto:
GLOBAL DENKEN -
um vom
LOKALEN HANDELN
abzulenken!
Es scheint schwer einsehbar zu sein, daß Naturschutz DIREKT
VOR UNSERER HAUSTÜR anfängt!
Meine Einwände werden meist als "lächerlich" abgetan - insbes.
von Fachleuten wird mir oft geantwortet:
"Das halten die Bäume aus" - - - Ja, bis sie abgesägt
werden!!!
* Stadtverwaltung Hannover
Grünflächenamt Hannover
Im Laufe von 15 Jahren habe ich immer wieder auf die Zerstörung von Bäumen und Grünflächen - insbesondere in Herrenhausen - hingewiesen.
Der Amtsleiter versprach Besserung und "bemühte" sich ständig - aber der Erfolg war gering.
Als ich ihn z. B. auf Mißhandlungen an Bäumen aufmerksam
machte, erschien er nach 3 Tagen und sagte: "Ich wollte mal sehen, ob hier
ordentlich gearbeitet wird" - Die Baustelle war inzwischen wieder zugeschüttet
und die abgeschnittenen Starkwurzeln waren auf mysteröse Weise verschwunden.
Schädigungen an den Wurzeln werden meist als "fachlich vertretbar"
bezeichnet.
Bei einem verabredeten Gespräch hatte er keine Zeit, die mitgebrachten Fotos anzusehen und mit den Worten: "Ich finde es eine Anmaßung von Ihnen, sich in unsere internen Angelegenheiten einzumischen - insbesondere als Frau!" warf er mich hinaus.
Siehe auch: Münchhausen?
Siehe auch: Nienburger Straße
Siehe auch: Schriftwechsel mit dem Grünflächenamt
(in Arbeit)
Siehe auch: Georgengarten (in Arbeit)
Siehe auch: Parkschäden durch Parkpflege
(in Arbeit)
Umweltamt Hannover
Das Umweltamt (untere Naturschutzbehörde) überließ
in den meisten Fällen die Entscheidungen über Pflege und Fällungen
von Bäumen dem Grünflächenamt (als "Fachamt")
Der Amtsleiter erteilte dem "Chef" der Universität eine
Genehmigung zum Fällen von Eiben hinter dem Welfenschloß, nachdem
seine Mitarbeiter den Antrag abgelehnt hatten!
Bei meinen Fragen zur Umweltbilanz antwortete er, er könnte "nur
wegen einer Person" keine genauen Daten ermitteln lassen (Anzahl der abgelehntenprivaten
Anträge und Anzahl aller gefällten Bäume im Stadtgebiet)
und beendete das Gespräch durch Auflegen des Hörers!
Siehe auch: Stellungnahme der Baumschutzinitiative zur
Baumschutzsatzung (in Arbeit)
* Umweltdezernat Hannover
Bei einem Einspruch der Baumschutzinitiative im Rat gegen Baumschädigungen
bei der historischen Wiederherstellung im Georgengarten verschickte der
Umweltdezernent vor der Abstimmung ein Fax an alle Ratsfraktionen, daß
meine Aussagen nicht zutreffen!
Siehe auch: Fax des Umweltdezernenten (in Arbeit)
Siehe auch: Stellungnahme der Baumschutzinitiative zur
Umweltbilanz (in Arbeit)
Siehe auch: Bericht der Bildzeitung (in Arbeit)
* Umweltausschuß Hannover
Siehe auch: Ein Besuch im Umweltausschuß
* Bezirksregierung:
Die Bezirksregierung hielt sich meist bedeckt und teilte mir mit, daß
die Stadt Hannover zuständig sei.
Siehe auch: Schriftwechsel mit der Bezirksregierung (in
Bearbeitung)
* Medien
Presse
Die Zeitungen berichteten gelegentlich über meine Beschwerden.
Dabei fiel mir auf, daß eine große hannoversche Tageszeitung
über Schädigungen in der "Stadtteilzeitung" berichtete, während
die Neupflanzungen im Lokalteil erschienen. Auf meine Nachfrage erhielt
ich die Antwort: "Das interessiert eben ganz Hannover!"
Bei einer Beschwerde hatte das Grünflächenamt eine falsche
Antwort gegeben. Als ich sagte, ich könnte es zeigen, erhielt ich
die Antwort: "Ich habe jetzt keine Zeit zu kommen - wenn das Amt das sagt,
stimmt das. Das Amt hat immer recht!"
Eine Wochenzeitung berichtete häufiger sehr wohlwollend über meine Aktivitäten. Aufgrund eines Berichtes verlangte jedoch die Stadt Hannover eine Gegendarstellung. Seitdem kam nichts mehr.
Die Redakteurin einer Tageszeitung sagte mir, das Thema (z. B. das Wilde Parken am Großen Garten) sei zu "schwierig". Ich vermute jedoch eher ein von der Stadt gewünschtes Schweigen.
Siehe auch: Schriftwechesl mit
dem Chefredakteur einer großen hannoverschen Tageszeitung
Funk und Fernsehen
winkten sofort ab, als sie hörten, daß ich die Stadtverwaltung
kritisiere
Keiner will Ärger mit der Stadt bekommen
* Umweltverbände
Die Umweltverbände hatten auch Angst, mein Anliegen zu unterstützen,
weil ihnen dann evtl die Zuschüsse der Stadt gestrichen werden könnten.
Beim Umweltzentrum sagte man mir, ich könnte erst Mitglied
werden, wenn ich aufhöre, die Stadt zu kritisieren
Auch die Dachverbände mieden jede Unterstützung aus Angst
vor Unbeliebtheit.
* Bürger/ Bevölkerung
Die Bürger waren durchweg ämterhörig . Viele wollten
meine Beobachtungen kaum glauben.
Andere hatten Angst, sich unbeliebt zu machen
* Firmen
Baufirmen - insbes. Gartenbaufirmen wußten wenig über
Baumschutz, obwohl in jeder Ausschreibung der Stadt der Passus steht, die
Richtlinien der Stadt Hannover (Zusammenfassung von Baumschutzsatzung,
DIN 18920 und RAS-LG 4) seien einzuhalten.
Die "Großzügigkeit" der Bauaufsicht (Grünflächenamt)
ist den Firmen natürlich willkommen!!!
* Universität
Im Umfeld der Universität (an der ich 25 Jahre als technische
Assistentin tätig war)
seh ich ebenfalls ständige Verstöße gegen die Schutzvorschriften
für Bäume.
* Kirche:
Auch bei der Kirche sah ich wenig Interesse an der "Bewahrung der Schöpfung"
- Bei einer Diakoniekirche mit einem öffentlichen EXPO-Angebot beanstandete
ich Autos unter einem Baum neben der Kirchentür. Als keine Besserung
eintrat und ich dumme Antworten erhielt, erstattete ich Anzeige - mit dem
Erfolg, daß dort keine Autos mehr stehen - dafür erhielt ich
jedoch "Hausverbot"!
Aufgrund zahlreicher Bemühungen fand nach 1/2 Jahr ein klärendes
Gespräch (mit Entschuldigung) statt.
So wurden und werden viele Bäume bei Bauarbeiten (Bagger) und durch parkende Autos zerstört. Wenn dann die Säge kommt, ist es zu spät!
Vor der EXPO gab es zeitweise über 10 000 Baustellen in Hannover
-
und an fast jeder gab es Bäume (im Durchschnitt mindestens
einen!!!)
Ich habe nur selten vorschriftsmäßigen Umgang mit den
Bäumen gesehen.
Häufig wurden nur die Baumstämme geschützt.
Die Baumscheiben wurden nur selten geschützt
und wenn, dann war der Bauzaun zu klein oder er wurde als Abfallkorb
verwendet.
Die dadurch entstandenen Schäden werden allerdings
erst in den nächsten 5-15 Jahren im Stadtgebiet sichtbar werden:
BÄUME STERBEN LEISE!!!
Siehe auch: Stellungnahme der Baumschutzinitiative zur Baumschutzsatzung
(in Arbeit)